SolutionPlus
B2B SaaS
Dauer: 6 Monate
MVP Sprint

Democorder
Von der Konzept-Schärfung zum marktreifen B2B-SaaS

Durch eine präzise Produkt-Strategie konnten wir den Projektumfang um 28 % reduzieren und eine mandantenfähige B2B-SaaS-Plattform in nur 6 Monaten realisieren.

Democorder richtet sich an US-amerikanische und internationale B2B-Teams (Multi-Währung von Anfang an) und trat mit einer klaren Produktvision an uns heran, verfügte jedoch über kein eigenes technisches Team. Dem Gründer lagen bereits Angebote verschiedener Agenturen zwischen 80.000 $ und 250.000 $ vor – jedes empfahl eine andere Technologie und einen anderen Ansatz. Das Problem war nicht der Mangel an Optionen, sondern das Fehlen eines klaren Rahmens, um diese Optionen objektiv zu bewerten und die richtige Entscheidung zu treffen.

Engagement auf einen Blick

Discovery

Interviews und Workflow-Mapping vor Stack-Wahl

Zeitfenster

Sechs Monate bis produktionsreifes Multi-Tenant-SaaS

Team

3–5 Entwickler, phasenweise skaliert (Design → Build → Härtung)

Architektur-Entscheid

PostgreSQL Row-Level-Security für Mandantenisolation auf Datenebene

Der erste Schritt: Validierung vor Realisierung

Bevor wir uns für eine Technologie entschieden, haben wir die Annahmen hinter dem Produkt auf den Prüfstand gestellt. Nutzerinterviews und die Analyse der Arbeitsabläufe lieferten zwei entscheidende Erkenntnisse, die die Richtung der Entwicklung maßgeblich veränderten:

  • Effizienz durch Fokus: Fast 30 % des ursprünglich geplanten Funktionsumfangs lösten keine echten Probleme der Zielgruppe und wurden gestrichen.
  • Komplexität erkennen: Die Anforderungen an die Benutzerverwaltung und Kollaboration zwischen mehreren Nutzern waren im ursprünglichen Briefing deutlich unterschätzt worden.

Drei Risiken, die wir gebannt haben, bevor die erste Zeile Code geschrieben wurde:

1

Over-Engineering

Vermeidung einer Architektur, die für eine Skalierung ausgelegt ist, die im ersten Jahr noch gar nicht notwendig gewesen wäre.

2

Datenmodell

Auswahl eines Datenbankmodells, das von Anfang an für komplexe, mandantenfähige Berechtigungen ausgelegt ist.

3

Integrationen

Realistische Einschätzung der Schnittstellen-Komplexität, um spätere Verzögerungen zu verhindern.

"Klarheit vor Code."

B2B-First System Design

Weil Democorder von Beginn an eine organisationsübergreifende Nutzung erforderte, wurde die Datenbank rund um Organisationen, rollenbasierte Berechtigungen und Tenant-Isolation aufgebaut.

Was das Unternehmen gewonnen hat

Democorder nahm einen schärferen, kleineren Scope und ein Fundament mit, das Organisationen aufnehmen kann—ohne spätere Berechtigungen neu zu erfinden.

1

Validierter Umfang vor Budgetverbrennung

Durch das Streichen von rund 28 % der geplanten Features konnten wir die Ressourcen dorthin lenken, wo sie am ersten Tag wirklich gebraucht wurden: in eine solide Multi-User-Verwaltung, die den echten Kundenanforderungen entsprach.

2

Mandantenisolation von Anfang an

Die Entscheidung für die Datenbank-Architektur orientierte sich strikt daran, wie B2B-Accounts Daten teilen (und wie nicht). Das verhinderte instabile „behelfsmäßige“ Sicherheitslösungen im Nachhinein.

3

Ruhe beim Launch

Durch gezielte Tests der kritischen Prozesse blieb die Fehlerquote beim Livegang minimal. So konnten wir das Entwicklungstempo bis zu den finalen Meilensteinen hochhalten, ohne die Stabilität des Systems zu gefährden.

Architektur für reale Bedingungen

Die Wahl des Technologiestacks basierte rein auf Wartbarkeit und Passgenauigkeit – nicht auf Trends oder persönlicher Vorliebe.

API
Node.js + TypeScript + Express
Saubere, wartbare Struktur
Frontend
React + Tailwind
Strukturierte UI-Iteration ohne Overhead
Datenbank
PostgreSQL via Supabase
Row-Level-Security, kein Custom-Auth

Engagement auf einen Blick

Konzept bis produktionsreif

6 Monate

Engineering-Team

3–5 Entwickler, phasenweise skaliert

Umfang durch Validierung reduziert

28 %

Engineering-Zeit durch Architektur gespart

~4–6 Wochen

Warum dieses Engagement funktioniert hat

Die Entscheidungen, die dieses Produkt prägten, wurden vor dem ersten Sprint getroffen, nicht währenddessen.

Sparringspartner statt reiner Dienstleister

Wir haben Annahmen hinterfragt, Entscheidungen validiert und das Produkt kontinuierlich verfeinert – von der ersten Strategie bis zur finalen Qualitätssicherung.

Gründer-fokussierte Umsetzung

Ressourcen wurden flexibel an die jeweilige Projektphase angepasst. So gab es keinen unnötigen Team-Overhead während der Planungsphasen – effizient und budgetschonend.

Ganzheitliche Verantwortung (End-to-End)

Von der Konzeption bis zum QA-Testing gab es keine Reibungsverluste oder Wissenslücken. Derselbe technische Lead begleitete das Projekt durchgängig.

Validierung vor dem ersten Code

Zwei Wochen intensiver Prüfung der Problemstellung haben grundlegend verändert, was gebaut wurde. Das Design für reale Anforderungen hat sichergestellt, wie stabil die Lösung im Einsatz bleibt.

Was uns unterscheidet

Üblicherweise

Sofort zu Wireframes gesprungen ohne Problemvalidierung

Unser Ansatz

2 Wochen für Problemvalidierung investiert

Üblicherweise

Lieblingsstack empfohlen unabhängig von Projektbedarf

Unser Ansatz

Günstigere Lösungen empfohlen, wo geeignet (ca. 40.000 € gespart via Supabase)

Üblicherweise

6-Monats-Festverträge mit Vorauszahlung gefordert

Unser Ansatz

Teamgröße je nach Phasenbedarf flexibel angepasst

Üblicherweise

Kontextverlust bei jedem Handoff zwischen Strategie, Design und Dev

Unser Ansatz

Dieselbe technische Leitung über alle Phasen hinweg

Bereit für ähnliche Ergebnisse?

Lassen Sie uns darüber sprechen, wie wir Ihre Herausforderungen in Erfolgsgeschichten verwandeln können.