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Website erstellen lassen: Kosten in Deutschland 2026

Website erstellen lassen: Was Freelancer und Agenturen 2026 für Firmenwebsites, Unternehmensseiten und Onlineshops verlangen, mit belegten Spannen.

Justin Miller
4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Eine professionelle Firmenwebsite kostet 2026 in Deutschland grob EUR1.500 bis EUR12.000, eine Unternehmenswebsite EUR8.000 bis EUR25.000 und ein individuell gebauter Onlineshop EUR15.000 bis EUR50.000. Die Spreizung erklärt sich aus Anbieter und Eigenanteil: Freelancer bieten kleine Seiten für EUR1.500-4.000 an, Agenturen für EUR5.000-12.000.

Fünf deutsche Anbieter, fünf Zahlen zwischen EUR1.500 und EUR50.000, alle ehrlich gemeint. Die Verwirrung ist kein Zufall: Bei Apps herrscht wenigstens Einigkeit darüber, dass ein Backend existiert. Eine Website dagegen kann ein angepasstes Theme sein, das in einer Woche steht, oder eine Custom-Plattform mit Anbindungen, die ein Quartal dauert. Dieser Guide legt belegte 2026er-Zahlen auf jede Stufe, erklärt die Spreizung und benennt die Positionen, die Auftraggeber fast immer vergessen.

Was jede Website-Stufe in Deutschland kostet

Zuerst das Marktbild. Die Befragung Website-Kosten 2026 von ihp media unter deutschen Dienstleistern nennt für eine kleine Unternehmensseite mit fünf bis zehn Seiten realistisch EUR1.500 bis EUR4.000 beim erfahrenen Freelancer und EUR5.000 bis EUR12.000 bei der Agentur. Ein Frankfurter Marktguide mit Stand 2026 sieht einfache Infoseiten bei EUR3.000-5.000, E-Commerce und individuelle Builds bei EUR5.000-20.000 und komplexe Plattformen bei EUR10.000-35.000 aufwärts.

Zusammengefasst als Planungsstufen:

StufeTypischer ScopeFreelancerAgentur
Firmenwebsite klein5-10 Seiten, CMS, KontaktformularEUR1.500-4.000EUR5.000-12.000
Unternehmenswebsite10-30 Seiten, Blog, Formulare, SEO-Setup, DE/ENEUR4.000-10.000EUR8.000-25.000
Template-ShopShopify- oder WooCommerce-Setup, ZahlartenEUR2.000-6.000EUR5.000-15.000
Custom-ShopIndividuelles Storefront, Kataloglogik, ERP- oder DATEV-AnbindungEUR10.000-25.000EUR15.000-50.000

Die Stundenrechnung hinter der Agenturspalte ist dasselbe DACH-Band, das unser App-Kosten-Guide belegt: Senior-Agenturstunden bei grob EUR95-160, Senior-Freelancer bei EUR80-120. Eine kleine Seite sind 50-100 Stunden echte Arbeit, eine Unternehmensseite 120-220. Ehrlich multipliziert kommen genau die Stufen oben heraus.

Software-Kostenrechner 2026

Marktdaten aus Deutschland, keine Anbieterpreise

Was möchten Sie bauen?
Was muss es können?
  • Zusätzliche Anbindung (ERP, CRM, DATEV)

    Jedes System über das erste hinaus: Auth, Mapping, Fehlerbehandlung.

    0
  • Benutzerkonten + Rollen

    Registrierung, Login, Passwort-Reset, Einladungen, Rechte.

  • Zahlungen / Abos

    Stripe o. ä. inkl. Edge Cases und Beleg-Flows.

  • Mehrsprachig + deutsche QA

    DE/EN-UI, Formate und Tester, die Locale-Bugs finden.

  • Sensible Daten (Gesundheit, Finanzen)

    DSGVO-Tiefenscope: DSFA, Löschkonzept, Audit-Trail.

Geschätzter Aufwand

50-100h

Deutsche Agentur

4.800 €-16.000 €

EUR95-160/Std. PM, QA und deutscher Vertragspartner inklusive.

Senior-Freelancer

4.000 €-12.000 €

EUR80-120/Std. PM, QA und Koordination tragen Sie selbst.

Jährliche Kosten nach Launch

700 €-3.200 € / Jahr

Hosting, Updates, kleine Fixes: 15-20% der Baukosten pro Jahr.

Woher diese Zahlen kommen

Die Stunden stammen aus Scope-Archetypen, kalibriert an publizierten Projektsummen (ihp media Website-Kosten 2026, Marktguides Frankfurt und Berlin). Die Sätze sind DACH-Marktbänder: Agenturen EUR95-160/Std., Senior-Freelancer EUR80-120/Std. (freelancermap Kompass 2026, Agentur-Listings). Planungszahlen, keine Angebote.

Unabhängige Marktschätzung zur Orientierung. Schlanke Festpreis-Builds können darunter liegen; regulierte oder Multi-Markt-Produkte darüber.

Stundensätze: Agentur EUR95-160/h · Freelancer EUR80-120/h · Wartung 15-20% /Jahr

Warum dieselbe Anfrage EUR2.000 und EUR12.000 produziert

Jede Angebotsspreizung, der wir je nachgegangen sind, geht auf einen von vier versteckten Unterschieden zurück. Anbieter lügen selten; sie zählen nur Unterschiedliches.

Erstens: Template oder individuell. Ein angepasstes Premium-Theme mit Logo und Farben ist eine Woche Arbeit. Ein eigenes Design mit Layoutsystem, Typografie und Motion sind vier bis acht Wochen Designer plus Frontend. Beides ist legitim eine neue Website, und beides unterscheidet sich um Faktor fünf. Fragen Sie immer: Was genau ist hier Template?

Zweitens: Wer schreibt und migriert Inhalte. Texte, Produktbeschreibungen, Bildauswahl und der Umzug von vierzig alten Blogbeiträgen dauern bei contentlastigen Seiten länger als der Build selbst. Günstige Angebote setzen voraus, dass Sie fertige Texte pünktlich liefern. Teure enthalten Texter und Migrationsplan. Wenn Ihre Texte nicht geschrieben sind, ist das günstige Angebot Fiktion.

Drittens: ein CMS, das Ihr Team wirklich bedienen kann. Ein entwicklerfreundliches Setup, das bei jedem Edit das Layout zerbricht, ist billiger zu bauen als ein redaktionssicheres CMS mit Schulung und Doku. Für Teams, die wöchentlich publizieren, amortisiert sich das zweite in Monaten. Lassen Sie sich die Redaktionsoberfläche vor der Unterschrift zeigen, nicht danach.

Viertens: SEO und Performance als Scope oder als Zufall. Technisches SEO-Setup, Redirect-Maps von der alten Seite, Core-Web-Vitals-Budgets und Analytics kosten echte Stunden. Ein Angebot, das Ihre bestehenden Rankings nie erwähnt, ist nicht günstiger; es plant, sie leise zu verlieren.

Die Positionen, die fast jeder vergisst

Drei Positionen tauchen in fast jedem deutschen Website-Projekt auf und fast nie im ersten Budget des Auftraggebers.

Deutsche QA und Rechtstexte. Wer in Deutschland verkauft, braucht korrektes Impressum und Datenschutzerklärung, Consent, das vor der Einwilligung wirklich blockiert, deutsche Datums-, Steuer- und Adressformate sowie Tester, die merken, wenn ein Umlaut ein PDF oder eine Formularvalidierung zerbricht. Budgetieren Sie ein bis zwei Tage; weglassen kostet mehr in Abmahnungen und Support-Tickets.

E-Rechnung und Barrierefreiheit bei Shops. Seit dem 1. Januar 2025 müssen deutsche Unternehmen strukturierte B2B-E-Rechnungen empfangen können; die Ausstellungspflicht folgt stufenweise bis 2028, laut Koordinierungsstelle XRechnung. Für verbrauchergerichtete Shops kommen die Barrierefreiheitsanforderungen des BFSG dazu, in Kraft seit dem 28. Juni 2025. Ein Shop-Angebot, das beides nicht erwähnt, ist unvollständig, nicht günstig.

Content-Betrieb nach Launch. Irgendjemand muss die News-Meldung publizieren, das Hero-Bild tauschen und die Teamseite pflegen. Budgetieren Sie entweder einen kleinen monatlichen Retainer oder vergewissern Sie sich, dass das CMS ohne Entwickler bedienbar ist. Die teuerste Website ist die, die niemand pflegt, weil jede Pflege einen Entwickler braucht.

Freelancer oder Agentur für die Website

Bei Websites spricht mehr für Freelancer als bei Apps: Die Koordinationsfläche ist kleiner, das Deployment simpler, und ein guter Solo-Entwickler mit Designer-Kontakt stemmt die meisten kleinen Builds sauber. Der Agentur-Fall beginnt dort, wo Verlässlichkeit und Kontinuität zählen: Shops mit Umsatz dran, Seiten mit Anbindungen und alles, wo ein kranker Freelancer in Woche drei Ihr neuer Launch-Termin wäre. Den kompletten Entscheidungsrahmen inklusive Festanstellungs-Option und ehrlicher Koordinationsrechnung finden Sie in Agentur vs. Freelancer vs. Festanstellung.

Wo auch immer Sie landen: Vergleichbar werden Angebote nur mit einem Briefing, einer Seitenliste, einer Aussage dazu, wer die Texte schreibt, und derselben Template-Frage an jeden Anbieter. Unser Guide zum Angebotevergleichen zeigt, wie Sie sie Position für Position normieren.

Wenn Sie eine Seitenliste oder eine alte Sitemap haben, schicken Sie sie uns. Wir sagen Ihnen, in welche Stufe Ihr Projekt fällt und wie ein faires Angebot aussieht, egal ob Sie mit uns bauen oder nicht: Sprechen Sie mit uns.

Häufige Fragen

Was kostet eine kleine Firmenwebsite in Deutschland?

Eine Firmenwebsite mit fünf bis zehn Seiten, CMS und Kontaktformular kostet bei einem erfahrenen Freelancer EUR1.500 bis EUR4.000 und bei einer Agentur EUR5.000 bis EUR12.000, laut der Befragung Website-Kosten 2026 von ihp media unter deutschen Anbietern. Template-Shops und Baukästen liegen darunter; individuelles Design und Anbindungen treiben darüber.

Warum streuen Website-Angebote für dieselbe Anfrage so stark?

Weil dieselbe Anfrage unterschiedliche Builds versteckt. EUR2.000 bedeuten meist angepasstes Theme, Stockbilder und Ihre eigenen Texte; EUR12.000 bei gleicher Seitenzahl bedeuten individuelles Design, ein CMS, das Ihr Team bedienen kann, SEO-Setup, Performance-Budgets und deutsche QA. Fragen Sie jeden Anbieter: Was ist Template, was ist individuell, wer schreibt die Texte?

Was kostet ein individueller Onlineshop?

Ein individuell gebauter Shop mit Katalog, Warenkorb, Checkout und Zahlungsanbindung liegt bei deutschen Agenturen typischerweise bei EUR15.000 bis EUR40.000. Frankfurter Marktdaten nennen EUR5.000 bis EUR20.000 für E-Commerce und individuelle Builds, wobei das untere Ende Shopify- oder WooCommerce-Setups meint, keine Custom-Builds. E-Rechnungs-Empfang und BFSG-Barrierefreiheit kommen dazu.

Was kostet eine Website pro Jahr im Unterhalt?

Planen Sie 15-20% der Baukosten pro Jahr: Hosting (EUR10-100/Monat für typische Seiten), Updates, Backups, kleine Content- und Design-Fixes sowie SSL- und Domain-Verlängerungen. Shops mit Zahlungsanbindung und viel Traffic liegen darüber; eine statische Marketingseite darunter.

Sie kennen Ihre Zahl. Lassen Sie sie gegenprüfen.

Schicken Sie Scope oder Skizze: Wir zählen die Flows mit Ihnen und sagen ehrlich, welche Positionen Ihr Projekt trägt. Oder buchen Sie direkt ein Meeting mit unserem Product-Engineering-Team.

Kein Sales-Pitch: 30 Minuten, Scope wird live gezählt.